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Rede der K34 auf dem sozialpolitischen Hearing der Landeshauptstadt Kiel am 3.11.2010

Rede_der_K34_Sozialpolitisches_Hearing_der_LH_Kiel_2010

Sehr geehrte Damen und Herren,

Mein Name ist Dirk Hoffmeister, ich bin Mitglied des Vorstandes  der K34, eines Gaardener Künstlerhauses in der Medusastraße.

Sie werden sich sicher fragen, warum ein Vertreter eines Künstlervereins auf einem sozialpolitischen Hearing etwas sagen darf. Das habe ich mich auch gefragt, als ich dazu eingeladen wurde. Herr Sönnichsen konnte mich mit seiner Antwort aufklären, die sowohl ein Lob als auch eine Aufforderung war: Ihm gefiele mein konstruktiv-kritischer Stil im Gaardner Ortsbeirat. In diesem Sinne will ich die folgenden Worte an sie richten, aber zunächst möchte ich kurz unseren Verein vorstellen.

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Bericht über die erste Kieler Kulturkonferenz zum Thema ‚Teilhabe an Kultur für Menschen mit geringen finanziellen Mitteln‘

Heute hat in der IHK zu Kiel die erste Kieler Kulturkonferenz stattgefunden. Thema war ‚Teilhabe an Kultur für Menschen mit geringen finanziellen Mitteln‘. Anwesend waren circa 80 Vertreter aus dem Stadtrat, der Verwaltung und diversen Kulturträgern und Kulturschaffende.

Nach zwei Impulsreferaten fand eine moderierte Diskussion statt. Der Leiter des Amtes für Familie und Soziales, Herr Bornhalm vertrat im ersten Impulsreferat das Vorhaben, einen sogenannten Kiel-Pass zu etablieren. Dieser soll Menschen mit geringen finanziellen Mitteln den Eintritt in hauptsächlich städtische Kultureinrichtungen ermässigen.

Frau Reinig, Leiterin des Kl!ck Kindermuseums in Hamburg berichtete von den Erfahrungen, einen Museumsbetrieb für Kinder aus Familien mit geringen finanziellen Mitteln zu realisieren. Sie betonte die Notwendigkeit, daß man dieses Publikum wirklich wollen müsse. Mitleid und Verachtung müssten beim Personal konsequent abgebaut werden. Die traditionellen Spielregeln für einen Museumsbetrieb müssten geändert werden. Sie berichtete, daß intellektuelle, kopfbetonte Angebote kaum angenommen werden. Um einen adäquaten Betrieb eines Kulturbetriebes mit der obigen Zielgruppe garantieren zu können, müssten Institutionen und Finanzmittel umgestrickt werden. Zudem benötige man Geld und viel Zeit, da die anvisierten Rezipienten das Angebot nur sehr langsam annehmen würden.

In der anschliessenden Diskussion ergaben sich folgende Themenbereiche:

Kann eine signifikante Preisermässigung in den kulturellen Einrichtungen Menschen mit geringen finanziellen Mitteln motivieren, das Angebot vermehrt wahrzunehmen?

Ist die sogenannte Hochkultur in der Lage, den Rezipienten mit geringen finanziellen Mitteln ein kulturelles Angebot zu präsentieren, welches von diesem auch angenommen wird, oder sind Initiativen, die sich vorort kulturell betätigen, dieser Aufgabe besser gewachsen?

Die Grundlagen der kulturellen Bildung müssen bereits im Grundschulalter gelehrt werden.

Herr Pasternak wird die entstandenen Ideen und Sachverhalte zusammenfassen und in der nächsten Kulturausschusssitzung wird die Thematik dann weitergeführt.

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Wenn Sie unseren Künstler-Verein fördern möchten, stehen Ihnen folgende Möglichkeiten offen:

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  • Sie dürfen uns gerne Ihre Spende überweisen auf unser Konto:
    • Kontoinhaber: Künstler 34 e.V.
    • Kontonummer 100 1200 532
    • Institut: DKB (Deutsche Kreditbank)
    • Bankleitzahl 120 300 00
    • SWIFT-BIC: BYLADEM 1001
    • Verwendungszweck: Spende

    Bitte teilen Sie uns separat Ihre Anschrift mit, wenn Sie eine Spendenbescheinigung für das Finanzamt benötigen; diese werden zu Anfang des Jahres erstellt und Ihnen zugeschickt.

  • Sind Sie an einer langfristigen Unterstützung interessiert und möchten Sie Fördermitglied werden, dann schauen Sie in unserer Galerie vorbei und sprechen Sie uns an!
  • Wir sind auch an Sachspenden interessiert und nehmen jede Art von praktischer Unterstützung dankend an. Wenn Sie gezielt unsere Projekte, wie den Galeriebetrieb, den Ausbau des Hinterhofhauses zur Media-Lounge, das Radio Gaarden, den Blogbeirat unterstützen wollen, besuchen Sie uns in unseren Räumen in der Medusastraße!